Mit ca. sechs Jahren beginnt Zsolt beim KSI in Budapest mit dem Tischtennissport. Elf Jahre lang lernt er dort die Grundlagen des Tischtennis. 1986 gewinnt Zsolt bei der Jugendeuropameiserschaft in Belgien Doppel Bronze mit Zsoltan Bartorfi. Er beendet mit 17 Jahren seine Schule, ausgebildet als Elektriker, um hauptberuflich als Tischtennisprofi sein Geld zu verdienen. 1988 wechselt er zum BVSC Budapest. Dort erlebt er seine größten Erfolge als professioneller Tischtennisspieler. Gleich im ersten Jahr kann er mit dem BVSC Meister in der ersten ungarischen Liga werden. Somit war auch die Teilnahme in der Champions-League sicher. 1993 wird er ungarischer Meister im Doppel mit Atilla Turbók. Diesen sensationellen Erfolg kann er gleich ein Jahr später mit Karoly Németh wiederholen. Zwischenzeitlich kann er sich auch in der Weltrangliste nach oben kämpfen. Während den Jahren 1992 bis 1994 ist er ununterbrochen in den Top 100 der Weltrangliste vertreten. Einen großen Anteil an diesen Erfolgen hat als Trainer Peter Gardós, der heute selbst in Zsolts Tischtennisschule tätig ist.
1994 kommt Zsolt zum ersten Mal nach Deutschland. Er spielt ein Jahr lang in der Regionalliga beim TuS 08 Reinberg. Es folgen die Wechsel zum TTC Häusenstamm und den SB DJK Rosenheim. Zwischenzeitlich spielte Zsolt zwei Jahre lang in Passau und ein Jahr in Tegernheim. Danach zieht es ihn wieder zurück zum SB DJK Rosenheim in die Regionalliga. Dort spielte Zsolt auch unter anderem mit Wofgang Hundhammer zusammen, der heute einer der Trainer in seiner Tischtennis-Schule ist. Auch Boris Pranjkovic, der jetzige Geschäftsführer der Topspeed GmbH, war damals in seiner Mannschaft.
Um sich besser auf seine Trainertätigkeit konzentrieren zu können, wechselt Zsolt 2004 in die 2. Bezirksliga nach Riedering. Den SV Riedering führt Zsolt in seiner ersten Saison ebenso wie 3 Jahre später den SV DJK Kolbermoor in die 1. Bezirksliga. Mit Kolbermoor gelingt ihm 2009 dann sogar der Durchmarsch in die Landesliga.
Copyright tt-zsolt-hollo.de